Ankerpunkt – Beratung und Orientierung für Menschen mit Behinderungen und deren Familien aus der Ukraine

Mit dem Projekt „Ankerpunkt – Beratung und Orientierung für Menschen mit Behinderungen und deren Familien aus der Ukraine“ unterstützen wir Menschen mit Fluchterfahrung aus der Ukraine, die mit Behinderungen oder schweren gesundheitlichen Einschränkungen leben.

Viele Betroffene stehen im deutschen Hilfesystem vor besonderen Herausforderungen. Sprachbarrieren, komplexe Antragsverfahren, fehlende Orientierung im Gesundheitswesen und unübersichtliche Zuständigkeiten erschweren den Zugang zu notwendiger Unterstützung. Bestehende Integrationsangebote können diese Hürden oft nicht ausreichend auffangen.

Unsere Anlaufstelle bietet individuelle Begleitung und praktische Unterstützung im Alltag. Wir helfen bei Behördengängen, unterstützen bei Fragen zur medizinischen Versorgung und vermitteln wichtiges Wissen über das deutsche Sozial- und Gesundheitssystem. Dabei verfolgen wir den Ansatz „Hilfe zur Selbsthilfe“: Menschen sollen befähigt werden, ihre Rechte und Möglichkeiten besser zu verstehen und möglichst selbstständig nutzen zu können.Neben der konkreten Unterstützung ist uns besonders wichtig, dass sich die Betroffenen in einer oft belastenden Lebenssituation nicht allein gelassen fühlen. Wir hören zu, erklären Abläufe, begleiten bei wichtigen Schritten und schaffen einen verlässlichen Anlaufpunkt für Menschen, die nach Flucht und gesundheitlichen Belastungen Orientierung und Sicherheit suchen.

Ihr seid selbst betroffen oder möchtet euch im Projekt engagieren? Dann meldet euch gerne bei unserer Ansprechpartnerin Jana Reichert!

Ansprechpartnerin:
Jana Reichert
E-Mail: jana[.]reichert[@]zwrev[.]de
Telefon: +49 163 3839137

Projektlaufzeit:
01.08.2026 – 31.12.2027


Das Projekt wird im Rahmen des Programms Perspektive Donau von der Baden-Württemberg Stiftung gefördert wird.